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Die Website von Baumschutz in Köln wurde kürzlich im neuen Look gestartet.

Wenn Sie Fragen haben, mailen Sie uns oder kommen Sie zu unseren Treffen (siehe Termine).

Das Jahr geht zur Neige - ein Grund zum Innehalten!

Ein Gruß zu den Feiertagen!

Die Teilnahme am  Bürgerhaushalt geht zu Ende, im nächsten Jahr werden wir sehen, was die Bürgervorschläge bewirkt haben. Immerhin, zur Zeit steht der Vorschlag 1050 auf Platz 7 beim Thema Umweltschutz, das freut uns sehr, und wir danken allen, die sich beteiligt haben, ganz herzlich! Wir hoffen, dass sich im kommenden Jahr die Dinge für die Untere Landschaftsbehörde zum Guten wenden.

Welche Themen uns in diesem Jahr bewegt haben, können Sie leicht sehen, wenn Sie auf dieser Seite einmal nach unten scrollen. Weiteres findet sich unter dem Punkt "Orte des Geschehens". Das war doch eine ganze Menge, einschließlich der Erstellung dieser Internetseite.

Ein zur Zeit aktuelles Thema, zum dem noch nicht viele Details vorliegen:

Warum wurden an der André-Citroén-Straße in Ensen am Engelshof mehr Bäume gefällt als geplant und erlaubt? Genaueres hoffen wir in Kürze von den Lokalpolitikern zu erfahren. Unter folgendem Link können Sie sich vorab informieren:

http://www.stadt-koeln.de/4/stadtplanung/bebauungsplaene/01593/

Es hätte noch so manches berichtet werden können, viele Bebauungspläne in dieser Stadt, die zu Fällungen führen, Pflege- und Fällmaßnahmen, von denen man am Rande hört und anderes mehr. Leider ist es uns gar nicht möglich, ganz Köln im Auge zu behalten. Wir sind auch auf Sie als unsere Mitbürger angewiesen und hoffen auf Ihr persönliches Engagement. Wenn sich Dinge von Tragweite ereignen, sollten Sie uns Mitteilung machen, damit wir eventuell hier darüber berichten. Bitte werden Sie auch selber tätig, wenn es "brennt" - was Sie tun können finden Sie unter "Bäume in Not".

Wir hoffen auf zunehmende Aktivität der Bürger zum Thema Baumschutz. Nur zusammen sind wir stark! Kommen Sie zu unseren Treffen!

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Christfest, besinnliche und friedvolle Feiertage, und wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf ein interessantes Jahr 2010!

 

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Achtung! Superwichtige Aktion! Sie wollen beim Baumschutz helfen? Hier geht das vom PC aus!!!

Zur Zeit läuft der Bürgerhaushalt der Stadt Köln. Jeder Bürger kann sich ganz leicht registrieren. Er/Sie kann sich beteiligen, kann Vorschläge unterbreiten, wie 2010 Gelder für Umweltschutz und für Schule/Bildung verteilt werden sollen. Noch bis zum 20.12.09 kann bewertet und kommentiert werden. Es gibt bereits über 1000 Vorschläge. Baumschutz fällt vom Thema her in den Umweltschutz, denn Bäume tragen positiv zum Klima bei, haben Filterwirkung bei Lärm und Staub, produzieren Sauerstoff, helfen, dass wir uns wohlfühlen. Wir möchten Sie bitten, den Vorschlag 1050 zu unterstützen. Er stärkt die Untere Landschaftsbehörde (ULB) in Baumschutzfragen. Sie könnten nun fragen, warum soll man diese Behörde unterstützen? Unter anderem liegt das Umsetzen der Baumschutzsatzung weitgehend in der Hand der ULB. Vertreter des Netzwerkes Bürger für Bäume und zweier BI's in Köln haben vorab den Kontakt zur ULB gesucht und festgestellt, hier sitzen engagierte Menschen - in absoluter Unterbesetzung (auch das wegen leerer Stadtkassen) -, die ein grünes Herz haben, aber kein Geld in der Kasse. Dem Grünflächenamt geht es ähnlich. Nachpflanzungen kosten viel Geld. Unser Augenmerk liegt seit langem darauf, den Kontakt zu den Entscheidungsträgern dieser Stadt zu suchen und zu pflegen. Wir glauben, wenn wir diesen beiden wichtigen Institutionen helfen, kann das für die Bäume dieser Stadt letztendlich entscheidend sein.

Bitte helfen Sie heute, in dem Sie dem Vorschlag 1050 im Bürgerhaushalt zustimmen. Eine einmalige Chance, etwas für die Stadt und die Bäume zu tun. VIELEN DANK FÜR IHREN EINSATZ!

https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2010/index.php

 

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Gute Nachricht - am Zündorfer Ufer wurde nachgepflanzt!

Wir freuen uns berichten zu können, dass die vom WSA versprochenen Pflanzungen tatsächlich stattgefunden haben. Heute, 20.11.09, erhielten wir die Nachricht, Fotos sind hier zu sehen.

Gefordert worden waren seitens der Unteren Landschaftsbehörde 200 Pflanzen, es sollen auch so viele durch Bundesförster gepflanzt worden sein. Allerdings handelt es sich bis auf 35 Bäumchen, die 1,70-1,80 m groß sind und mit Stützpfählen versehen wurden, um recht kleine Pflanzen, geschätzte 1 m bis 1,10 m. Die Arten sind Schwarzpappeln, Silberweiden, Purpurweiden, Korbweiden und Mandelweiden.

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Fällung von Weiden am Ufer in Zündorf

Am 27.10.09 fand ein Treffen von Baumschützern in Zündorf mit einem Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) und einer Mitarbeiterin der Unteren Landschaftsbehörde (ULB) statt.      

Die Vorgeschichte:

Am 25.08.09 hörte ein Anwohner, dass in Rheinufernähe, zwischen Fähre und Yachthafen, gesägt wurde, und bemühte sich vergeblich auf telefonischem Wege Auskünfte zu der Aktion zu erhalten. Am 08.09.09 wurde der Leiter des WSA mit Bericht und Fotos vom Kahlschlag am Rheinufer, Kilometer 677, versorgt, ein Treffen vor Ort fand bereits am 10.09.09 statt, anwesend der Leiter und 2 Mitarbeiter des WSA so wie 2 Baumschützer. Alle Anwesenden waren vor Ort gleichermaßen entsetzt. Siehe Fotos. Die Arbeiten gingen weit über das erforderliche Maß hinaus. Es ging hier um den sogenannten Mittelwasserbereich, der vom WSA regelmäßig freigeschnitten wird. Jedoch hätte es hier gereicht, die Uferbefestigung (Basaltsteine) baumfrei zu halten, da die Wurzeln der Bäume diese sonst sprengen. Die WSA-Mitarbeiter äußerten ihr Bedauern über den entstandenen Schaden, Nachpflanzungen wurden versprochen. Das Treffen am 27.10. brachte besonders auch die Mitarbeiterin der Unteren Landschaftsbehörde dazu, noch wesentlich mehr Nachpflanzungen zu fordern, denn dieser Weidenbewuchs im Uferbereich gilt als besonders schutzwürdig. Sie benannte auch bestimmte zu pflanzende Baumsorten. Die Pflanzungen sollen so schnell wie möglich erfolgen. Ein weiterer kleiner Trost ist die Eigenschaft der Weiden, auch nach erfolgter Kappung bald wieder üppig auszuschlagen. Die Stümpfe werden daher nicht entfernt.

Der Vorfall zeigte unter anderem, dass auch in Köln die Ämter und Behörden noch besser zusammen arbeiten müssten, um auch gute Ergebnisse ihrer Arbeit zu erzielen. Außerdem erwies sich wieder einmal, dass die billigste zu beauftragende Fällfirma nicht immer auch die beste ist, was wohl aber leider nicht dazu führt, dass man künftig anders vorgehen wird, da immer die billigste Firma genommen werden muss. Wichtig erschien allen im Nachhinein, dass die Arbeiten vor Ort begleitet werden müssen von den Auftraggebern. Dies wird jedoch häufig durch chronischen Personalmangel erschwert.

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Aktuell wird an der Groov im Pappelpark wieder an den Pappeln gearbeitet. Seit Montag, 26.10.09, kommt der Steiger zum Einsatz. Erstem Bericht zufolge sind die vor 1 1/2 Jahren beschnittenen Pappeln in erstaunlich gutem Zustand. Sie haben die Maßnahme demnach gut überstanden. Wie weit dies für alle Pappeln gilt und ob bereits in diesem Herbst weitere Maßnahmen erforderlich sind, steht noch nicht fest. Wir werden berichten.

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Physikersiedlung - Baupläne vorerst gestoppt! Widerstand erfolgreich!

Porz, 12.10.09: Bereits seit April wurde von Seiten einiger Lokalpolitiker, von direkten Anwohnern der Ohmstraße in Porz und uns Baumschützern wegen der Fällung zahlreicher alter Bäume in Zusammenhang mit einem großen Bauprojekt protestiert; die geplante Fällung weiterer Bäume wollte man unbedingt verhindern, zumal hier auch Fledermäuse und besondere Vogelarten betroffen wären. Weiter unten auf dieser Seite können Sie den Verlauf des Protestes noch einmal nachlesen. Jetzt hat die Untere Landschaftsbehörde die Genehmigung weiterer Fällungen nicht erteilt. Hier ging es auch nicht nur um einige wenige, sondern um 120 Bäume! Unser Dank geht an alle Anwohner und Politiker,(der Artikel erwähnt leider nur die SPD-Ratsfrau, es waren aber besonders zu Beginn auch Die Grünen, die auf Versäumnisse aufmerksam machten) die geholfen haben, dieses Vorhaben zu stoppen! Lesen Sie bei ksta-online die guten Neuigkeiten in allen Einzelheiten. 

Dieses Projekt fand unsere besondere Aufmerksamkeit vor allem, weil hier - wie auch bei anderen Kölner Bauprojekten - ein Bauvorhaben im beschleunigten Verfahren ohne Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgewunken werden sollte. In unseren Augen ein Unding, wenn dabei bspw. alter Baumbestand betroffen ist. Unsere alten Bäume sind ein kostbarer Schatz, ein Stück Lebensqualität und außerdem Heimat für viele Tiere. 

Es ist uns ein dringliches Anliegen, dass bei künftigen Bauvorhaben der alte Baumbestand vor Ort von vornherein mit in die Bauplanung einbezogen und integriert würde, statt zu planen als gäbe es ihn gar nicht.

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"Rheinboulevard"

Der als denkmalwert anzusehende alte Baumbestand auf dem Deutzer Bahndamm soll fallen. Die Neugestaltung des rechtsrheinischen Ufers - Projekt Rheinboulevard im Rahmen der Regionale 2010 - sieht den Abbruch des alten Bahndamms und eine Freitreppe zum Rhein vor, die Erinnerungen an ein altes Projekt aus einer düsteren Zeit hervorruft.

Wir stellen fest: Trotz umfangreicher Informationen über das Bauprojekt - auch vor Ort für die Bürger -  wird unter anderem nicht deutlich gemacht, dass der Adolf-Abel-Park nicht etwa mit eingeplant ist, sondern verschwinden soll. Viele Bürger, die im Info-Container waren, wissen auch danach nichts von dieser Tatsache!

ksta.online berichtete mit Artikel vom 13.07.09 zum Thema Rheinboulevard. Neuigkeiten zeigen nun auch ksta.tv vom 24.09.09 und ein Bericht in der Kölnischen Rundschau. Auf der Netzwerkseite Bürger für Bäume finden Sie weitere Informationen und die Darstellung unserer Haltung zu diesem umstrittenen Projekt.

Kann Köln sich das leisten? - Und das im doppelten Sinne!

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Illegal gerodet - wieder Baumfrevel in Porz!                                               
Hier Fotos!

Kürzlich wurden links und rechts des Aufgangs vom Rheinufer zur Bennauerstraße in Porz von der Stadt Köln Baumpflegearbeiten vorgenommen. Es wurden geschädigte Bäume entnommen und andere beschnitten. Dies genügte scheinbar den Anwohnern des Friedrich-Ebert-Ufers nicht. Sie nahmen die Sache selbst in die Hand und beauftragten eine Firma mit dem Kahlschlag des Hanges vor ihren Häusern, vermutlich um sich freie Sicht auf den Rhein zu verschaffen. Dies geschah an 2 verschiedenen Stellen in der Nähe des bezeichneten Aufgangs und rief nicht nur bei uns Empörung hervor, sondern auch bei den Mitarbeitern des Landschafts- und Grünflächenamtes. Hier handelt es sich um Eigentum der Stadt Köln, welches ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht beschnitten und schon gar nicht gerodet werden darf. Bei der zweiten Aktion wurde die "pflegende" Firma beobachtet, zur Einstellung der Arbeiten aufgefordert und noch am Ort von einem städtischen Mitarbeiter befragt.
Da es Fotos und Zeugen gibt, wird diesmal auch jemand für den Schaden aufkommen.

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Slacklining schädigt Bäume

aber was ist SLACKLINING überhaupt und wieso ist es schädlich? Es handelt sich um eine Trendsportart, die dem Seiltanzen nachempfunden ist. In Grünanlagen befestigen die Slackliner das Band meist an freistehenden Bäumen. Dadurch entstehen zum Teil erhebliche Schäden an den Bäumen. Bitte lesen Sie dazu die Pressemeldung der Stadt Köln. 

Es handelt sich hier um eine Ordnungswidrigkeit, wir bitten Sie darum Meldung zu machen bei der  Polizei oder beim Ordnungsamt, falls Sie Slacklining irgendwo beobachten.

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Website wird nach Neustart bei GMX überarbeitet. Verlinkungen sind möglicherweise noch defekt, Bilder fehlen teilweise, besonders in der Bildergalerie herrscht noch das Durcheinander. GMX hat seinen Sitebuilder komplett erneuert, daher gibt es jetzt eine neue Optik. Inhaltlich konnte vieles einfach übertragen werden, bedarf aber immer noch der Überarbeitung. wir danken für Ihre Geduld! Baumschutz in Köln arbeitet weiter und ist per email und telefonisch erreichbar.