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Die Website von Baumschutz in Köln wurde kürzlich im neuen Look gestartet.

Wenn Sie Fragen haben, mailen Sie uns oder kommen Sie zu unseren Treffen (siehe Termine).

 

Bäume in Not?

Sie haben in Köln Baumfäll- oder Schnittmaßnahmen entdeckt, die Fragen aufwerfen? In diesem Fall informieren Sie sich bitte, bevor Sie selber tätig werden, auf diesen Seiten unter Aktuelles und Orte des Geschehens, ob wir bereits darüber berichten oder berichtet haben und wie der Stand der Dinge ist. Gegebenenfalls treten Sie dann mit uns in Verbindung. -- Sie haben "Ihre" Bäume hier nicht gefunden oder kommen gar nicht aus Köln? Dann lesen Sie bitte weiter!

Die Frage ist: was kann der Ottonormalbürger tun, wenn plötzlich die Sägen kreischen und man nicht sicher ist, ob da alles mit rechten Dingen zugeht?

  • Es wird gefällt oder stark beschnitten? Machen Sie Fotos, aber möglichst vor jedweder Auseinandersetzung. Vermeiden Sie direkte Personenfotos, das kann Ärger geben (Datenschutz). Manchmal wird nach einer Fällung alles sofort beseitigt, da sind Fotos, besonders von Details, oftmals wichtige Beweismittel.
  • Sprechen Sie den Verursacher an und weisen Sie auf die Vorschriften zum Schutz von Bäumen hin (Baumschutzsatzung: ob Ihre Stadt eine hat können Sie bei Ihrer Stadtverwaltung erfragen. Die Baumschutzsatzung von Köln finden Sie unter Links
  • Bei Fällungen: Fragen Sie nach der Fällgenehmigung. Die Arbeiter müssen sie vorweisen können. Falls nicht: Grünflächenamt (oder die in Ihrer Stadt zuständige Behörde, zB Umweltamt, Umwelttelefon bzw bei der Gemeindeverwaltung) anrufen, bei nicht ausreichender Auskunft oder ausserhalb der Dienstzeiten in jedem Fall die Polizei (110) rufen. Die Arbeiten müssen ruhen, bis eine Genehmigung vorgelegt werden kann.
  • Notieren Sie Ort, Datum und Uhrzeit
  • Notieren Sie Auto-Kennzeichen von Firmenfahrzeugen etc. sowie Namen der beteiligten Firmen.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, das hat nicht gereicht, wenden Sie sich auch an Naturschutzverbände und Naturschutzbeauftragte, an Politiker, Bezirksräte und Bezirksvertreter, Bürgermeister, Presse und Medien.
  • Sammeln Sie bei großen Projekten Unterschriften, vor allem, wenn die Bürger beispielsweise zur Entfernung von Straßenbäumen oder zur "Umgestaltung" ihres Grünanlagen etc. nicht befragt und auch nicht ausreichend informiert wurden.

Gehen Sie aufmerksam durch die Natur und durch baumbestandene Straßen. Weisen Sie besonders Baumbesitzer, die sich ihrer Bäume entledigen wollen, darauf hin, dass es eine Baumschutzsatzung gibt(sofern Ihre Stadt eine hat). Weisen Sie andere auf ihr Fehlverhalten hin, wenn sie der Natur schaden, beispielsweise Beschädigung von Bäumen und anderen Pflanzen beim Spazierengehen und anderen Freizeitaktivitäten, aber auch durch Baufahrzeuge (zB Parken auf Baumscheiben), falsches Beschneiden von Bäumen und Gehölzen, Kronenschnitte in der Vogelschutzzeit (Abschnitt VIII, § 64 Landschaftsgesetz NRW) und vieles mehr. Dazu wäre es gut, wenn Sie ein wenig sachkundig sind - folgende Punkte könnten wichtig sein:

SichSACHKUNDIGmachen!

Was sind das für Bäume und warum sollen sie gefällt werden? Warum wird hier gefällt statt gepflegt? Wie alt sind die Bäume? Gibt es ein Gutachten? Ist die Baumart geschützt? Ist das Vorgehen von den Bezirksvertretern abgesegnet? Geschichte der Örtlichkeit, wer hat die Bäume gepflanzt, wer will sie jetzt weghaben? Gibt es keine andere Lösung? etc.

Bei Bauprojekten: Ist alter Baumbestand betroffen? Womöglich von schützenswerten Tierarten bewohnt? Gab es eine Umweltverträglichkeitsprüfung? Stellen Sie fragen bei Ihren Bezirksvertretern und auch bei der Unteren Landschaftsbehörde!

Und dann braucht es auch Mut, Menschen auf ein Fehlverhalten hinzuweisen oder Fragen nach Genehmigungen zu stellen, wo diese Fragen offensichtlich unerwünscht sind, denn jeder versucht sein Handeln irgendwie zu rechtfertigen. Manche Menschen reagieren gar aggressiv, wenn man sie auf Fehler hinweist. Das offenbart jedoch nur das schlechte Gewissen, und dass etwas nicht stimmt. Und es beweist, dass SIE im Recht sind.

Existiert bereits eine Bürgerinitiative?Wichtig!

Wie sieht es aus in Ihrer Stadt? Vielleicht gab es bereits Baumschutzbemühungen von Seiten einiger Bürger, vielleicht existiert bereits eine Bürgerinitiative?(Internetkundige werden da meist schnell fündig) Möglicherweise kämpft bereits jemand für die Bäume, die Ihnen Sorgen bereiten. Es könnte bereits Ergebnisse geben. Forschen Sie nach! Tun Sie sich mit anderen aktiven Bürgern zusammen! Ansonsten versuchen Sie ein erstes Treffen mit Gleichgesinnten vor Ort, die sich genau so für den Erhalt der Bäume einsetzen wollen. Gemeinsam ist man stärker. Der Protest direkter Anwohner kann entscheidend sein!

Sie sind Kölner? Kommen Sie auch zu unseren Baumschutztreffen. Terminefinden Sie unter Aktuelles/Termine. Wir treffen uns meist 14-tägig mal links-, mal rechtsrheinisch.

 

 Zu fällen einen schönen Baum
braucht´s eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.

Eugen Roth

 

 

 

Website wird nach Neustart bei GMX überarbeitet. Verlinkungen sind möglicherweise noch defekt, Bilder fehlen teilweise, besonders in der Bildergalerie herrscht noch das Durcheinander. GMX hat seinen Sitebuilder komplett erneuert, daher gibt es jetzt eine neue Optik. Inhaltlich konnte vieles einfach übertragen werden, bedarf aber immer noch der Überarbeitung. wir danken für Ihre Geduld! Baumschutz in Köln arbeitet weiter und ist per email und telefonisch erreichbar.