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Dezember 2012


Mit den Versprechungen war es nicht weit her. Die Stadt Viersen hält sich nicht an die Vereinbarung, Entscheidung auf Kreisebene abzuwarten, und fällt munter weiter. Es ist eine Katastrophe!
Hier die Presseinfo vom 04.12.2012

 

Presseinformation

Stadt Viersen bricht politische Vereinbarung und fällt weiter

Tatort Niersdamm an der Krefelder Straße, gegenüber der Kapelle am Grenzweg: Die Überreste von 12 mächtigen Pappeln liegen auf dem Acker. Mehrere rückwärtig stehende Eschen wurden gleich mit abgeholzt. Birgitta und Jos Sommer-Wolters sind entsetzt. Das Viersener Ehepaar geht häufig an der Niers spazieren und liebt die landschaftsprägenden Pappelreihen, die den Fluss begleiten. Jos Sommer-Wolters: „Schon wieder fällt die Stadt eine Pappelreihe. Dabei wurde doch vor kurzem noch vereinbart, dass die Fällungen bis zur Klärung der Pappelfrage eingestellt werden". Zudem fragt sich das Ehepaar, warum denn die Bäume noch im Sommer aufwändig gepflegt wurden, wie an den Forstmarkierungen zu erkennen ist. Auch Hermann Schneckenberg, der seit Jahren für den Erhalt der Pappeln am Niederrhein kämpft, ist wütend. „Die Stadt macht, was sie will, und tanzt Bürgern und Politikern auf der Nase rum."

Die Viersener Bürgerinitiative zum Erhalt der Pappeln nimmt dazu wie folgt Stellung: In der Sitzung des städtischen Umweltausschusses vom 27.9. wurde beschlossen, zunächst mit den Fällungen abzuwarten, bis die Anträge der Bürgerinitiative und der FDP auf Kreisebene abschließend behandelt sind. Diese fordern, die Pappeln in den Landschaftsplänen ähnlich unter Schutz zu stellen wie andere Bäume. Sie stehen heute, am 4.12., im Umweltausschuss des Kreises auf der Tagesordnung.

Doch die Stadt hat seit dem Bürgerantrag vom Frühjahr nur mauernd und abwehrend reagiert. Sie will die Fällungen nicht mehr wie bislang von der Politik genehmigen lassen und sich damit einen Freifahrtschein für das Abholzen ganzer Baumreihen in der Landschaft schaffen. Dann folgt ein taktisches Hin und Her: Im September hieß es noch, 25 Pappeln an der Dülkener Nette seinen „gefährlich" und müssten gefällt werden. Wenige Wochen später dann Zurückrudern: Die Bäume ander Nette könnten stehen bleiben, nun seien 33 Bäume am Niersdamm „gefährlich".

Jetzt, wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung des Kreises, schafft die Stadt nicht rückgängig machbare Tatsachen, bricht

damit die Vereinbarung mit den Politkern und brüskiert den Kreis, der inzwischen auf Verständigung und Diskussion in dieser Frage setzt. Wie lange wollen sich die zuständigen Politiker das noch gefallen lassen?.

Wir stellen ausdrücklich fest, dass die aktuell gefällten Pappeln am Niersdamm nicht „krank und gefährlich" waren. Das ist eindeutig an den Baumstümpfen und Stammquerschnitten vor Ort zu erkennen. Sie sind auch nicht im Landschaftsplan als „bei Hiebreife zu entfernen" verzeichnet, was sonst gerne als Fällargument verwendet wird, ebenso nicht im Forstwirtschaftsplan. Wir weisen ebenfalls wiederholt darauf hin, dass bei Sturm herunterfällende Äste kein Grund für Fällungen sind – auch nicht nach der Verkehrssicherungspflicht. Damit ist auch diese Fällung ein Verstoß gegen das Umweltrecht.

Fazit: Wir haben einen ausführlichen Bürgerantrag an die Stadt gestellt, wir haben 750 Unterschriften dazu gesammelt, wir haben das Gespräch gesucht, das uns verweigert wurde, wir haben alles unternommen, um auf demokratischem und friedlichem Weg zu einer Lösung zu gelangen – Fehlanzeige. Die Stadt mauert, taktiert und nimmt Bürger und Politik nicht ernst. Die jüngste Fällung kann nur noch als verzweifelte Machtdemonstration der Stadt Viersen gewertet werden.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

für die Initiative

i.A

Ludwig Mertens

Cloerather Mühle 36 41749 Viersen Tel. 02156 490 456

E-Mail pappeln@gmx.de

Facebook: http://www.facebook.com/groups/pappeln.niederrhein/

Internet:http://pappeln.jimdo.com

September 2012
 

Viersen und der Kampf für den Erhalt der landschaftstypischen Pappeln am Niederrhein

In Viersen wird von einigen engagierten Bürgern seit längerem versucht, den Feldzug gegen die Pappeln am Niederrhein zu stoppen. Nun kam es zu einer wichtigen Entscheidung im Kreistag:

Wir zitieren Herrn Mertens:
"Fast eine Sensation: Der Kreistag hat in seiner heutigen Sitzung zwar unseren Antrag nicht angenommen, aber mit Stimmen von SPD, CDU, FDP und Grünen (gesamt nur eine Gegenstimme) beschlossen: Die Pappelfällungen...
werden vorerst eingestellt, Thema geht zurück in den Umweltausschuss, Einrichtung "Runder Tisch" mit allen Beteiligten! Irre. Jetzt sind wir gespannt, wie der Kreis das umsetzt und ob er dazu steht, denn die nächsten Fällungen stehen ja bereits auf der Liste.
An dieser Stelle erst mal ganz vielen Dank für die großartige Unterstützung von allen Seiten - Unterschriften, E-Mails, Internetveröffentlichungen, Leserbriefe etc - und natürlich an die Ini-Mitstreiter vor Ort!"

Über die Hintergründe lesen Sie hier:
http://pappeln.jimdo.com/und bei facebook.

 

 

 
März 2012 - Hier ein Bericht aus Viersen
 
Wir stehen standen für Viersen.

Mitte Februar wurden von der Stadt Viersen unter Polizeischutz 42 fast ausnahmslos gesunde Pappeln gefällt. Sie standen an der Grenze eines Naturschutzgebietes, auf der anderen Seite liegt ein Kartoffelacker. Die Fällung war rechtswidrig, denn sie war im aktuellen Forstwirtschaftsplan nicht vorgesehen. Offizielle Begründung der Stadt: „Gefahr in Verzug, denn bei Sturm könnten Äste herunterfallen.“(!) Pächter und Eigentümer der Ackerfläche hatten sich beschwert, dass sie nach Stürmen Äste auflesen müssen. Im Umweltausschuss wurde die Fällung am 9.2.2012 strittig diskutiert (die Grünen hatten vorgeschlagen, einen Streifen des Ackers entlang der Bäume anzupachten; darauf CDU: „Man sieht doch, dass die wegmüssen!“) und beschlossen. Am 14.2. schuf die Stadt Tatsachen. Der Vorgang „liegt“ derzeit zur rechtlichen Prüfung beim Umweltministerium NRW.

 

Wird es bald keine Pappeln mehr geben?

In den letzten 4 Jahren wurden hier im Naturschutzgebiet Salbruch über 400 Pappeln gefällt. Eine Neuanpflanzung, auch mit anderen Baumarten, hat es auf Viersener Gebiet an keiner einzigen Stelle gegeben. Pappeln gelten bei der Verwaltung als „minderwertig, nicht ortstypisch und nicht standortgerecht“. Bitte setzen auch Sie sich für den Erhalt dieser landschaftsprägenden Baumriesen ein!

Kontakt: pappeln@gmx.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der Viersener Bürgerinitiative zum Erhalt der Pappeln

04.12.2012

 

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