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Die Website von Baumschutz in Köln wurde kürzlich im neuen Look gestartet.

Wenn Sie Fragen haben, mailen Sie uns oder kommen Sie zu unseren Treffen (siehe Termine).

Welche Themen werden uns im Neuen Jahr bewegen?


Hallo! DRINGENDER Aufruf: Bitte mit unterschreiben und Unterschriften sammeln gegen die geplante Erweiterung des Phantasiageländes, für die ein großes Stück Natur samt Bäumen, Tieren, Gewässern geopfert werden soll. Nur noch wenige Tage ist Zeit!!! KEIN WALD FÜR RUMMEL! Klickt auf die untenstehende Seite der bi-50tausendbaeume. Danke!!

http://www.bi-50tausendbaeume.de/PDF/Unterschriftenliste_Stellungnahme2012.pdf

www.bi-50tausendbaeume.de

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des Netzwerkes Bürger für Bäume und bei facebook.

Wie geht es weiter mit dem Baumschutz in Köln?

Stadt fällt 21 Rotbuchen an KVB-Haltestelle in Köln-Junkersdorf

Die Kölner Grün Stiftung und das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen haben vereinbart, für den gesamten links- und rechtsrheinischen Bereich des Äußeren Grüngürtels ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten.Es gibt ein Bürgerbeteiligungsverfahren, dass bereits im letzten Jahr anlief. Wir beteiligen uns daran. Infos finden Sie unter anderem hier.

Grüne Perspektiven für Köln - Veranstaltungen 2012

Weitere Punkte werden folgen.

 

o    Ein frohes und gesegnetes Neues Jahr Ihnen allen!!

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Mithilfe im Baumschutz in 2011 und hoffen, Sie sind auch in 2012 wieder mit dabei und halten Augen und Ohren offen, wenn Bäume von Fällung und Frevel bedroht sind. Kommen Sie zu unseren regelmäßigen Treffen! Wir freuen uns über Ihr Mit-Tun!

Unser Dank gilt auch allen Mitarbeitern der Unteren Landschaftsbehörde und des Landschafts- und Grünflächenamtes der Stadt Köln, die uns in ihre Arbeit und ihre nicht immer leichten Entscheidungen im vergangenen Jahr mit einbezogen haben und mit Rat und Hilfe zur Seite standen. Auch den Bezirkspolitiker, die mit uns gemeinsam um den Erhalt von Bäumen in Köln gerungen haben, sagen wir herzlichen Dank. Wir hoffen auf ein weiterhin gutes Miteinander im Neuen Jahr!

§  Erneuter Baumfrevel am Ensener Rheinufer                                                                                  Baumfrevel-Galerie



Am 19.10.2011 wurden am
Porz-Ensener Rheinufer 2 Linden illegal gefällt. Die Arbeiter wurden dabei von aufmerksamen Anwohnern angetroffen, die die Männer ansprachen. Außerdem wurden Polizei, Ordnungsamt und Grünflächenamt informiert. Das Ordnungsamt schickte sofort Mitarbeiter. Es wurden auch Fotos gemacht, die Presse wurde kontaktiert. Als man auf dem gerodeten öffentlichen Grundstück auf den Baumfrevel aufmerksam machen wollte, reagierten die verantwortlichen Hausbesitzer pickiert - das sei ja Verleumdung - und teilten den zurecht aufgebrachten Anwohnern mit, sie würden dann eben zahlen....
Wir sind entsetzt über soviel freche Kaltschnäuzigkeit und rücksichtslosen Umgang mit öffentlichem Gut, denn die Bäume gehören uns allen!! Das ist ein nicht wieder gut zu machender Schaden. Da wird eben notgedrungenermaßen das Portemonnaie geöffnet und anschließend weitergemacht wie gehabt.
Wenn Ihnen das ebenso gegen den Strich geht wie uns, bitten wir Sie, ebenfalls Ihren Unmut darüber bei den Bezirksvertretern, bei Landschafts- und Grünflächenamt, bei Presse etc. kundzutun.

Hier die
Pressemitteilung

Leider ist dies ja auch nicht das erste Mal, dass wir Baumfrevel am Porzer Rheinufer feststellen mussten. Weiter unten auf dieser Seite hatten wir über GerLinde berichtet, noch früher über Versuche, in Höhe der Schönen Aussicht Linden zum Absterben zu bringen, durch Gift, Eisenteile, Ansägen, sogar mit Feuer.


 


 

  • Begehung im Pappelpark Zündorfer Groov, Oktober 2011
    vorläufiger Bericht siehe
    hier

 



·         Vorwürfe des Baumfrevels für den Westhoven-Park entkräftet



Nachdem vor wenigen Tagen ein Gespräch mit der Firma, die in der André-Citroën-Straße baut, stattgefunden hat, wurden wir über die Ergebnisse unterrichtet.
Die Vorwürfe, man habe dort Kahlschlag betrieben, können nun nicht aufrecht erhalten werden.

Bitte lesen Sie weitere Infos unter "
Orte des Geschehens/Poll/Westhoven"

·          Diesmal Baumfrevel in Mülheim - gleich 4 neugepflanzte Bäume!!

Köln, 20.07.2011

Unbekannte haben vor einigen Tagen in Mülheim
vier neu gepflanzte Bäume mutwillig zerstört.
Hier auch die Pressemitteilung der Stadt Köln.

Im Grünzug zwischen der Bergisch Gladbacher Straße und der Piccoloministraße entlang des neu ausgebauten Teilstücks der Autobahn A3 in Mülheim wurden vier neu gepflanzte Bäume zerstört. Unbekannte Täter knickten die Stämme der Esskastanie, der Walnuss, der Linde und des Ahorns ab. Der angerichtete Schaden liegt bei 4.800 Euro. Die Bäume mit einer Höhe von sieben bis acht Metern und einem Stammumfang von über 25 Zentimetern hatte das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen erst im Frühjahr 2011 entlang der neuen Wegeverbindung durch den Grünzug gepflanzt .


·          Der nächste Fall von Baumfrevel am Köln-Ensener Rheinufer

Köln, 07.06.2011

Städtische Mitarbeiter mussten gestern eine Linde am Rheinufer in Ensen - etwa Höhe Rheinkilometer 680, dort, wo oben neu gebaut wird (!) - fällen, die am Morgen angesägt worden war. Der Täter wurde dabei von einem Angler beobachtet und flüchtete anschließend mit dem Fahrrad. Der Baum war bereits nicht mehr zu retten. Es ist einfach schrecklich, mit welcher Dreistigkeit sich Menschen offensichtlich die
Sicht auf den Rhein freischneiden und dafür wertvolle Bäume töten, möglicherweise sogar Leute dazu anheuern (wie man hier lediglich vermuten kann), den schmutzigen Job für sie zu erledigen.

Früher achteten die Menschen die Linden. Manches Dorf hatte seine Dorflinde, und man sang:

"Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum
ich träumt' in seinem Schatten so manchen schönen Traum.."   


Heute muss man das Lied wohl im Sinne gewissenloser Baumfrevler umdichten:

"Am Ufer vor dem Hause
da stand ein Lindenbaum
mich störte längst sein Schatten
der Ausblick nun ein Traum...."




Wir bitten dringend um Hinweise, falls etwas beobachtet worden ist.

·          GerLinde nach erneutem Ausreißen zum Aufpäppeln mitgenommen

Köln, 06.06.2011

Städtische Mitarbeiter haben die junge geschädigte Linde, die nach dem Ausreißen und Wiedereinpflanzen und Abstützen noch einmal ausgerissen und ihrer Stütze beraubt wurde (!!!) mitgenommen. Sie muss, um den Angriff durch Baumfrevler zu überleben, zunächst aufgepäppelt werden und kann dort im Bauhof des Grünflächenamtes besser beobachtet werden.
Wir sind dankbar für diese Bemühungen und hoffen, dass der Baum demnächst - wahrscheinlich an einem anderen Ort -  erneut Wurzeln schlagen und dort auch alt werden kann!

Ganz klar ist - die jungen Leute, die dort nachts Lagerfeuer veranstalten, suchen immer nach Brennholz, und dafür ist ihnen offenbar jedes Mittel recht. Wann werden dort endlich Ordnungshüter eingreifen?

·          Erneut Baumfrevel in Ensen: Hat GerLinde noch eine Chance? 

Köln, 03.06.2011,

Am 01.06.2011 musste ich der Stadt leider melden, dass "GerLinde", eine junge, im April - als Ersatz für in der Vergangenheit vor Ort geschädigte oder gefällte Bäume - gepflanzte Linde, in Gefahr ist, weil man ihr die Stützpfähle weggerissen hatte, nebst den Seilen, und die Erde an der Baumscheibe zerwühlt wurde.
Kaum war diese Meldung abgesetzt, musste ich heute, am 03.06., mit Schrecken feststellen, dass der Baum ausgerissen wurde. Was soll das nur? Wer tut so etwas?
Wir bitten dringend um Hinweise aus der Bevölkerung!!

Im April gepflanzt              Im Juni geplündert              Ausgerissen...                                    


Der Baum wurde heute bereits wieder aufgerichtet und mit einem schrägen Pfahl gesichert. Ob er das Ganze überlebt?
Werden die Übeltäter die Finger davon lassen? Berge von Flaschenscherben zeugen von nächtlichen Trinkgelagen auf dem
erhöht gelegenen Platz...



·         Vogelsang: Unbekannte fällten zwei Linden  (Quelle: report-k.de vom 27.05.2011)

Köln, 27.5.2011, 21:55 Uhr > Unbekannte haben in Köln-Vogelsang zwei je 15 Meter hohe Linden gefällt. Das gab heute die Stadt bekannt.

In einer Grünanlage, die sich von der Militärringstraße in Richtung Vogelsang erstreckt, fällten Unbekannte zwei Linden. Die völlig gesunden Bäume, die am Strandläuferweg standen, waren 15 bis 17 Meter hoch und hatten einen Stammdurchmesser von 30 bis 40 Zentimetern. Darüber hinaus verstümmelten der oder die Täter weitere fünf Bäume, darunter eine Rotbuche. Die Stadt Köln wird Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstatten.

Hierzu auch die Pressemitteilung der
Stadt Köln.

·         Unbekannte legten Beton-Manschetten um Straßenbäume (Quelle: report-k.de vom 24.05.2011)

Ein neuer Fall von Baumfrevel: Wir sind entsetzt! Was für ein hirnverbrannter Gedanke steckt hinter so einer Tat? Hier der Bericht aus
dem Internet:
Köln, 24.5.2011, 16:20 Uhr > Unbekannte haben in der Schmalbeinstraße (Neustadt Nord) und
an der Ecke Lukasstraße/ Subbelrather Straße (Neuehrenfeld)
Betonringe um mehrere Straßenbäume
gegossen. Dies gab heute die Stadt Köln bekannt.

Das  Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.
Denn durch das Abbinden des Betons entstehe erhebliche Wärme, die die Zellen des Baums schädigen könne.
Darüber hinaus würden möglicherweise die Leitungsbahnen des Baumes zerstört, sobald das Gehölz an
Umfang zunehme. Der Baum kann sich dann nicht mehr mit Nährstoffen versorgen und geht daran ein.

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[cs; Foto: Stadt Köln, Grünflächenamt]
Hierzu auch die Pressemitteilung der Stadt Köln.



·         Baumfrevel in Nippes auf dem Grundstück eines denkmalgeschützten Gebäudes:


Einen weiteren Fall von Baumfrevel gab es in Nippes auf Privatgrund. Hier besonders schlimm: auf dem Grundstück

wurden bereits mehrfach Bäume beschädigt, obwohl es durch eine über 2 Meter hohe Mauer geschützt wird. Die Bäume, die an der Rinde beschädigt wurden ("geringelt"), starben ab (Ahorn).
Die zum 2. mal geringelt alte Eibe, die hier auf dem Bild zu sehen ist, kämpft nun um ihr Überleben.
Ämter und Behörden sind eingeschaltet, Strafanzeige ist ergangen.
Obwohl es Verdachtsmomente gibt, können die Täter bisher nicht belangt werden.

Wir sind empört, dass Mitbürger das Sterben wertvoller Bäume in Kauf nehmen, um ihre egoistischen Ziele zu
erreichen. Dabei wurde gerade in diesem Fall seitens der Besitzer alles getan, um auch die Nachbarinteressen
zu wahren. Trotzdem wurden nicht nur Bäume gemordet, sondern auch Hausfriedensbruch begangen. Wir hoffen,
dass hier bald jemand zur Rechenschaft gezogen werden kann.

·         Unglaublich dumm und eine Straftat noch dazu!

Baumfrevel in der Mai-Nacht

Diebe fällten in der Nacht zum 1. Mai - wohl in der Annahme, sie hätten es mit
Birken zu tun(!!?!) - 2 junge Linden. Die Bäume an der Rheinuferstraße südlich der Südbrücke waren, um Lücken in einer Lindenallee zu füllen, erfreulicherweise nachgepflanzt worden. Die Bäume hatten im unteren Bereich einen weißen Schutzanstrich und müssen für die Diebe wohl wie Birken ausgesehen haben.

Wer hat die unten angestrichenen Mai-Linden irgendwo gesehen und hilft uns und der Stadt Köln mit einem Hinweis auf die Täter? Bitte mailen Sie oder rufen Sie uns an!

Wir beklagen die weit verbreitete Toleranz gegenüber derartigen Fällen von Baumfrevel, die man auch mit dem Deckmäntelchen der Brauchtumspflege keinesfalls zu beschönigen vermag. Auch bei Verstößen gegen die Baumschutzsatzung im Zusammenhang mit Bauvorhaben, sowie bei Fällung und Verstümmelung von Bäumen auf Privatgrund wäre ein härteres Durchgreifen seit langem angesagt. Ein Abbau von Personal im Bereich Baumschutz, wie er seit einiger Zeit in Köln völlig unverständlicherweise angestrebt wird, ist nicht gerade hiilfreich, sondern eher der Tropfen, der das Fass am Ende zum Überlaufen bringen wird. Auch im Bürgerhaushalt haben sich die Bürger Kölns ganz klar für Stärkung des Baumschutzes in Köln ausgesprochen.

  • Maibäume bitte kaufen und nicht einfach irgendwo fällen!!

Wildes Fällen von Birken und anderen Jungbäumen als Maibaum stellt einen Straftatbestand dar. Die Stadt bietet einen Maibaumverkauf an!

Bitte melden Sie uns, wenn Sie Fällungen bemerken! Rufen Sie außerdem die Polizei!

 

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Weitere Themen im April 2011

  • Baumfällungen am Krankenhaus Porz gehen uns Bürger nichts an? - so die Stadt Köln..

lesen Sie dazu unter Orte des Geschehens

  • Baumfällungen am Porzer Krankenhaus - keine Reaktion der BV7 zu den Bauplänen und Fällungen

lesen Sie dazu unter Orte des Geschehens

  • Zurzeit kreischt überall in Köln die Säge. Manches Mal ohne Genehmigung und im Übermaß, trotz der Vogelschutzzeit, die am 1. März begonnen hat.Was können wir, was können Sie tun? Wir bitten die Kölner Bürger, uns ungenehmigte Fällungen von Straßenbäumen (oder sonstigen Bäumen im öffentlichen Raum) oder von Bäumen auf Grundstücken wegen Bauvorhaben zu melden (ausgenommen Fällung in Waldgebieten, dann bitte beim Forstamt erkundigen). Stellen Sie außerdem auch direkte Anfragen an die Ämter, und wenn das nichts bringt, auch an den Oberbürgermeister.

Wir leiten relevante Informationen, die Sie uns zukommen lassen, an die zuständigen Ämter und Behörden weiter.

  • Sieht so eine Kronensicherung aus?

Kronensicherung an einer Platane erhitzt die Gemüter. Lesen Sie dazu hier.


  • Was geschieht am Langeler Dorfplatz?

Schon heute, Mittwoch, 6.4.11, soll gefällt werden, Die Bäume am Dorfplatz die in Baumgruppen stehen und unter die Baumschutzsatzung fallen sowie die Solitärbaume sind unbedingt zu schützen. Es ist jetzt außerdem mitten in der Vogelschutzzeit und darf nicht gefällt werden 

Ein uns bisher völlig unbekannter Plan erfordert die Fällung dieser Bäume.
Dieter Redlin von den Grünen aus der Bezirksvertretung Porz hat sich an die zuständigen Ämter gewandt und sofortigen Einhalt gefordert.
Wir berichten an dieser Stelle weiter.

Themen im März 2011

 

  • Skandal in Langel, Ortsteil von Porz im rechtsrheinischen Süden Kölns. 

Wie geht es weiter an der Mühle (Vorbericht siehe hier)? Eine angeordnete "Entbuschung" wurde zur massiven Fällung von ca 70 größtenteils geschützten Bäumen. Wer wird zur Rechenschaft gezogen? Wer steht dafür gerade?
Engagierte Bürger möchten das Grundstück als Ausgleichsfläche erneut mit Bäumen bepflanzt sehen. Obwohl es hier immer Baupläne gegeben hat, eignet sich die ehemalige Mülldeponie samt ihrer kontaminierten Erde nicht - wie einst geplant - als Bauplatz für Eigenheime für Familien mit Kindern, das versteht sich ja von selbst. Verantwortliche in Ämtern und Behörden wurden inzwischen kontaktiert. Wie zu erwarten, dauert das Ganze...Wir werden weiter berichten.

 

  • So bitte nicht!!

Kappungen in Ensen an der Straßenbahnhaltestelle Ensen-Kloster
an vor Jahren bereits stark beschnittenen Pappeln lassen alle
Baumfreunde und viele Bürger zusammenzucken. Diese Bäume
erinnern an Totem-Pfähle. Das Wort Marterholz bekommt eine
neue Bedeutung. Die Kronen wurden völlig entfernt, alle Starkäste
ebenfalls, und eigentlich überhaupt alles was noch Blätter trug.

In den letzten Jahren waren die Bäume nach vorherigen Schnitten wieder ausgetrieben und begrünt. Ob sie sich aber von dieser harten Maßnahme noch einmal erholen? Wir betrauern diese einst mächtigen Bäume. Sicher hätte man nach Vorgaben des Regelwerks ZTV Baumpflege schon früher mit einem moderaten Schnitt sowohl der Verkehrssicherung genügen können als auch den Bäumen ein weiteres Gedeihen ermöglicht.

 

  • Stadt fällt Bäume  in der Flora

Aber nicht weil sie krank sind oder umsturzgefährdet, sondern weil man Platz zum Bauen braucht.
Diese Begründung für Fällungen finden wir leider überall in Köln, aber schlimm, dass wir davon ausgerechnet in der Flora hören, und dann noch im März - die Vogelschutzzeit hat begonnen.
Die Stadt
wirbt: "Flora Köln: die feine Adresse zum Tagen, Präsentieren und Feiern." Ist das neuerdings das Hauptinteresse?
Wir glaubten eigentlich: "Die Flora zeigt über 10.000 Pflanzenarten im Freien und in den Gewächshäusern in ihrer Vielfalt und ihrer Bedeutung für den Gartenbau und die Gartengestaltung, für Technik, Ernährung, Medizin sowie für Bau- und Textilwesen, sowohl zur Bildung als auch zur Erholung. Schulklassen aller Stufen können in der Grünen Schule Flora Unterricht zu mehr als 25 Themen erhalten, je nach Jahreszeit und Alter. Die historische Anlage ist zugleich auch Denkmal für den Zeitgeist in der Gartenkunst."
Bildung in der Flora bekommt wohl zur Zeit angesichts der Fällungen einen eher negativen Anstrich. Aber vom "Zeitgeist in der Gartenkunst" sehen wir hier eine Menge.............

"Ein Biologe begleitet die Fällung, er achtet darauf, ob in Astlöchern Fledermäuse oder brütende Vögel leben, und sorgt für deren Umsiedlung.", heißt es in der Pressemitteilung. Hoffentlich haben die Vögel schon gepackt....("
obdachlos"?)
Weitere Infos zur Fällung in der Flora erhalten Sie
hier.


Themen im Februar 2011

  • Skandal in Langel, Ortsteil von Porz im rechtsrheinischen Süden Kölns. 

Dort wurden nun 70 Bäume auf dem Grundstück An der Mühle/Ecke Lülsdorfer Str gefällt, obwohl noch keine Baugenehmigung vorliegt. Näheres lesen Sie bitte hier

  • "Gärtnerischen Pflegearbeiten" auf dem Gründstück des Bahnhofs Belvedere, die leider sehr weitgehend ausfallen.

Informieren Sie sich über die Vorgänge in Müngersdorf über die Netzwerk-Seite Bürger für Bäume. Hier finden Sie Informationen der Interessengemeinschaft Müngersdorf  Mensch-Umwelt-Natur  ( IMMUN )

  • Was tut sich im Klingelpützpark? Es gibt eine Veranstaltung des hdak am 09.02.2011

Die Planungen zur Bildungslandschaft Altstadt Nord werden erneut diskutiert. Sollte die bisherige Planung umgesetzt werden, sind hier große Teile des Parkes von Fällungen betroffen. Infos auf der Seite der Bürgerinitiative und beim bfb-Netzwerk.

  • Es gibt zur Zeit Fällungen auf dem Westfriedhof, überwiegend Thujen. Informationen dazu in der Pressemeldung der Stadt Köln.

Wir beanstanden die späte Information an die Bürger, die nur auf Nachfrage überhaupt zustande kam. Auch sind wir traurig, dass eine so große Menge Bäume gefällt wird, wobei wir uns fragen, ob dies tatsächlich in dem Umfang nötig ist. Wo Gräber beschädigt werden, verstehen wir dies natürlich.

  • Wieder im Gespräch: Die Linden an der Rheinuferstraße

Es geht um vorbereitende Maßnahmen zur möglichen späteren Tieferlegung der Rheinuferstraße im Zusammenhang mit der geplanten Kreuzung der Nord-Süd-Stadtbahn. Zurzeit waren 33 zu fällende Bäume im Gespräch. Informationen unter der Website der BürgerinitiativeKein Kahlschlag.

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Treffen der Baumschützer fand statt - Januar 2011

Thema war unter anderem die personelle Besetzung der Unteren Landschaftsbehörde (ULB) in der Abteilung Baumschutz, die nun im Ausschuss Umwelt und Grün (AUG) diskutiert wurde. Da nicht genug Personal für die Umsetzung der Baumschutzsatzung in Köln zur Verfügung steht, hatte man auch eine Änderung der Baumschutzsatzung diskutiert - das und eine mögliche Abschaffung der Baumschutzsatzung war 2009 schon einmal Thema und wurde - Gott sei Dank - vom Rat abgewiesen. Der Vorschlag der Abänderung rief auch diesmal große Empörung hervor, besonders von Seiten der Grünen und SPD. Natürlich beobachten auch wir diese Diskussion mit großer Sorge. Unsere Stadt braucht ihre Baumschutzsatzung, dafür kämpfen wir, da zu beobachten ist, dass andere Städte mit abgeschaffter Baumschutzsatzung nun mit wilder Sägerei zu kämpfen haben. Aber auch für die Verstärkung der ULB haben wir uns ja bereits im Bürgerhaushalt 2009 stark gemacht, sie war der Behörde auch bereits zugesagt und ist nur in Teilen und auf Zeit erfolgt. Wir werden uns weiterhin in dieser Sache engagieren und über Ergebnisse an dieser Stelle berichten.

Weitere Themen:

Sürther Aue - neue Entwicklung im Kampf gegen den Ausbau des Godorfer Hafens

 

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Website wird nach Neustart bei GMX überarbeitet. Verlinkungen sind möglicherweise noch defekt, Bilder fehlen teilweise, besonders in der Bildergalerie herrscht noch das Durcheinander. GMX hat seinen Sitebuilder komplett erneuert, daher gibt es jetzt eine neue Optik. Inhaltlich konnte vieles einfach übertragen werden, bedarf aber immer noch der Überarbeitung. wir danken für Ihre Geduld! Baumschutz in Köln arbeitet weiter und ist per email und telefonisch erreichbar.